Shoemans Trail

The quest for liberation

Category: Jordan (page 1 of 2)

amman – 2nd day revisited

wie in einer parabel kehre ich den letzten tag an den anfang zurück und entspanne in der warmen sonne und dem kühlen wind auf dem zitadellenhügel der über downtown thront

durch die ruinen spatzieren

 

den blick schweifen lassen

 

und den muezzin von oben lauschen – mehr braucht es nicht

 

die nächste morgensonne wird mich bereits forttragen, gen europa, also sag ich hier schon mal ma`a as-salāma jordanien, es war wundervoll

desert castle loop – on history’s trail

Durch zufall lerne ich leonardo aus buenos aires kennen und wir entscheiden uns die desert castle tour zu machen, zu zweit können wir den preis ein wenig drücken.

Alle gebäude die wir heute besichtigen wurden von den umayyaden errichtet, dem 7. größtem imperium auf der welt, sie beherrschten das landgebiet vor portugal bis arabien!

Um 9 geht’s los, der fahrer fährt uns in die östliche wüstenregion, brachland und schwarze vulkanische steine bestimmen die landschaft, endlose ebenen… dann erscheint das erste gebäude im nirgendwo, qasar kharana.

2 stockwerke hoch und quadratisch steht es da, wir laufen ein wenig durch die 60 räume im innern und steigen zuletzt aufs dach um die aussicht zu genießen, unserer fahrer wechselt derweil den platten reifen

 

Weiter geht’s zum qasar amra, einem kleinen vergügungstempel und badehaus das wegen der gut erhaltenen wand und deckenreliefe auf der unesco weltkulturerbe liste steht, erbaut um 711 n. chr.

 

sogar barbusige frauen sind hier abgebildet, nicht ganz islam getreu πŸ˜‰

 

Im hinteren teil befindet sich eine kuppel mit dem nördlichen sternenhimmel an der decke – die erste abbildung die diesen nicht flach zeigt. 

 

Als drittes steht qasar al-azraq  auf der liste, eine festung in der auch lawrence von arabien in der arabischen revolte unterschlupf gefunden hat. Die festung ist das größte gebäude das wir uns heute anschauen werden.

 

Die decken sind aus steinen gelegt

 

 

Gewaltige steintüren und komplett aus schwarzem vulkangestein erbaut, sehr imposant.

Das fort hat einen großen innenhof und mehrere halb zerfallene räume

 

 

am nördlichen ende ein herrlicher bogengang aus steinen

 

Vierter punkt am tag: hammam as sarah, ein kleines renoviertes bad, hübsch anzuschaun

 

baden war allerdings ein privileg das in dieser gegend nicht ganz so einfach war, ich frage mich wo die ummayaden das wasser von knapp 200 jahren herbekommen haben, die gegend ist heute trockener denn je

 

Und zuletzt sehen wir das qasar al-hallabad das durch die spanier seit 12 jahren wieder aufgebaut wird, allerdings ist gerade baustopp, die eurokrise lässt grüßen!

 

Ein lokaler guide öffnet uns das tor und führt uns herum, mosaike, bäder, alles aus schwarzen und hellen steinen zusammengesetzt, 2 brunnen einer 20 der andere 10m tief, wachtürme, alles vorhanden…

 

nach diese kurzweiligen runde fuhren wir wieder in die hauptstadt zurück, die letzten tage im haschemitischen königreich brechen an…

Kings highway – on the road again with in sha’a llah

 

Weiter geht’s gen norden mit dem ziel amman…

die wolken verziehen sich aber der wind bleibt an meiner seite, recht spassig in der wüste

 

Später teilt sich das land, ich treffe auf einen canyon, den sog. gran canyon des landes – wadi mujib. Moses soll in diesem tal gelaufen sein das damals unter dem namen arnon tal bekannt war

Der canyon richtung westen…

 

…und richtung südosten, mit staudamm in der bildmitte

 

Leider wird auf den bildern die größe nicht wirklich klar, der canyon ist 1km tief und 4km breit, allerdings bedarf es 18km an strasse um die überquerung der beeindruckenden gegend zu meistern

Dannach liegt links und rechts der strasse die hügelige gegend

 

Nach madaba fahr ich auf mt. Nebo, den berg von dem moses aus das heilige land gesehen hat, das er selbst nicht betreten durfte, nach seinem tod wurde er in dieser gegend beerdigt.

 

Zurück in der hauptstadt erfahr ich noch ein paar sehenswürdigkeiten, hier der überblick auf jebel amman

 

 

Die moschee die könig hussein zu eheren seines großvaters könig abdullah 1989 errichten hat lassen, 7000 gläubige finden in ihrem innern und 3000 im garten platz, es gibt sogar eine kleine abteilung für 500 frauen und eine noch kleinere für die royals

Die blaue kuppel hat einen durchmesser von 35m

 

 

Nahe downtown steht eine vereinzelte kirche auf dem hügel, als kleines wahrzeichen

 

 

Im allgemeinen ging die autofahrerei entspannt von der hand, so lange man außerhalb der stadt ist. Die jordanier haben grundsätzlich einen rücksichtsvollen fahrstil, auf dem land fahren langsame fahrzeuge automatisch rechts, so das platz zum überholen ist.

An tankstellen wird man immer bedient, ohne aussteigen wird das fahrzeug betankt, benzin kostet ca. 85 cent pro liter

Natürlich gibt es immer außnahmen, einmal kamen mir 3 fahrzeuge entgegen, ein bus wird von einem auto überholt das von einem anderen auto überholt wird, viel platz war da nicht mehr.

außerdem kann es vorkommen das einem äußerst rechts autos entgegenkommen – sie wollen nicht erst zur nächsten durchgang auf die andere fahrbahn fahren sondern benutzen die selbe bahn um zurück zu fahren.

Außerhalb der stadt werden ampeln nicht beachtet, ich war der einzige der an einer leeren kreuzung bei rot angehalten hat und wurde rechts und links von autos überholt.

die strasse ist nicht im besten zustand, so kann es vorkommen das 10cm tiefe schlaglöcher der autofahrt schnell ein ende setzen, also immer schön vorsichtig. Ebenso an den bremshügeln die quer verteilt im land zum verlangsamen der fahrt einladen

Die polizei kontrolliert weniger die geschwindigkeit eher die personalien, vorallem in grenzgebieten

innerhalb der stadt wirds spannend, keiner beachtet die verkehrsregeln, es fährt wer zuerst da ist, gehupt wird auch gern, enge strassen durch parkende autos oder alten städtebau prägen das bild, teilweise ist wenig platz zwischen den autos, 5 autos nebeneinander auf 3 spuren aber alle nehmen trotzdem irgendwie rücksicht, vor allem auf die fussgänger und strassenhändler die sich ähnlich verhalten, also einfach reindrängeln ins totale chaos, funktioniert irgendwie ganz gut – in sha’a llah

 

 

Karak – crusader fort

 

Die stadt karak lag auf der karavanen route zwischen ägypten und syrien, griechen und römer haben die stadt genutzt, aber erst 1142 n. chr. errichtete kreuzritter könig baldwin I von jerusalem die festung.

Zwischen jerusalem und shobak gelegen wurde die strategische position genutzt und die burg zur hauptstadt des kreuzritterbundes von oultrejourdain ernannt, die steuern von den vorbeiziehenden karavanen und das lokal angebaute essen verhalf jerusalem dadurch zur blüte

Ich habe glück und komme umsonst hinein, denn offiziell wird hier um 16h das tor verschlossen

Die westlichen flanken leuchten in der abendsonne

 

Die herrliche aussicht und übersicht gaben die strategische position auf dem hügel an

 

 

Angeblich lagen die städte sodom und gomorrah in diesem gebiet

Eine gewaltige treppe führt hinab zu den tieferen eben und katakomben 

 

Im herzen der burg, viele irrgänge und dunkle ecken

 

Vereinzelt fallen lichtstrahlen ein und schaffen athmosphäre

 

 

Die festung hatte alles was man sich vorstellen kann, wasserzisternen, jede menge unterkünfte, eine küche mit riesigem ofen, gasthäuser, kirchen, aussichtstürme , terrassen, gallerien sowie einen unterirdischen markplatz mit geschäften. Geschäftig ging es hier wohl zu…

Am nächsten tag weht ein stürmiger wind und wolken ziehen auf, ich erhasche noch einen blick auf die festung bevor ich wieder gen norden fahre.

 

Dead sea – lowest place on earth

Von jerash gings weiter über amman richtung süden, auf den dead sea highway, wie der name schon sagt führt dieser direkt am toten meer entlang, 

In der frühzeit hieß das meer, asphaltsee, denn bitumen schwamm an der oberfläche, die nabatäer verkauften dies an die ägypter die damit wiederum ihre mumien einbalsamierten.

Der name salz see war auch geläufig, bis ein griechischer reisender dem meer, das genaugenommen ein see ist, da es nur zufläufe von wenigen flüssen hat, den namen “totes meer” gab, da es fast keine lebensformen beherbert – außer kleinstorganismen.

Mit 422m unter dem meeresspiegel, ist dies der niedrigste punkt auf erden, und 31% salzgehalt machen das gewässer das zweit salzigste auf unserem planeten.

 

Da an diesem tag fast kein wind weht ist das gewässer glatt poliert

 

Schwimmen sollte man lieber auf dem rücken, denn durch den salzgehlat bekommt der körper auftrieb so das der arsch in der luft hängt und es einen automatisch auf den rücken dreht, untergehen kann man nicht und das wasser will man auch nicht in die augen oder in den mund bekommen, es beißt tierisch, denn es ist neunmal salziger als die weltmeere

 

 

Man könnte hier also im wasser getrost schlafen, ohne sich sorgen zu machen

Durch menschliche einflüsse sinkt der wasserspiegel jedes jahr um 20 cm, der weg zum strand wird so immer länger und ernsthafte bestrebungen wasser aus dem ozean in das meer zu leiten kommen in betracht, trotzdem sieht man hier naturschauspiele wie nirgendwo anders auf erden

 

 

zwei stunden mit dem wasser spielen reichen hier voll und ganz, dann geht’s landeinwärts, vorbei an kleinen hügeln

 

über eine herliche passstrasse

 

Mit wunderbarer aussicht auf das tiefgelegenste tal unserer erde

 

Jerash – rome wasn’t built in a day

 

Am nächsten tag nehm ich wieder das steuer in die hand und lenke den nissan sunny gen süden, mit den ziel: jerash, die besterhaltenen und größten ruinen außerhalb von ro.

Durch die römer erlangte jerash den großen ruhm, 64 v.chr. eroberte general pompey die region und gerasa wurde teil der römischen provinz syrien, in den nächsten zwei jahrhunderten wuchs der handel mit den nabataeanern und dank der landwirtschaft wurde die stadt sehr wohlhabend.

Im dritten jahrhundert n. chr. wurde die stadt zur kolonie und die einwohnerzahl wuchs auf 20.000 an.

das gebiet der alten stadt wird ganz spektakulär durch den 13m hohen triumphbogen, der 129 n. chr. zu ehren von imperator hadrian’s besuch errichtet wurde, betreten.

 

Gleich nebenan befindet sich das hippodrom, ein altes sportfeld, auf dem gladiatorenkämpfe, pferderennen und militärparaden abgehalten wurden.

 

Nachdem man das südtor durchquert hat und an der galerie vorbei läuft, erscheinen bereits die säulen des gewaltigen forums, das ungewöhlnlich oval gestaltet wurde (90m lang und 80m an der breitesten stelle)

 

Die sich daran anschließende säulenstrasse  (cardo maximus) die typisch für die römische bauweise ist und in nord süd richtung verläuft, wurde in römischer exaktheit und trotz der hügeligen landschaft schnurgerade angelegt. ganze 500 säulen säumen die strasse.

 

Hier ein überblick über das forum und die 800m lange hauptstrasse

 

Die überreste den nymphaeums, einem öffentlichem bad, springbrunnen und wasserbeckens

 

Bergauf gelangt man zum tempel der artemis, der göttin der jagd und des waldes – tochter von zeus

 

die goldenen säulen sind sehr fotogen

 

Einen steinwurf entfernt ist das nord theatwer, das eher für regierungstreffen als für vorstellungen benutz wurde fasst 2000 menschen

 

Das süd theater dagegen fast 5000 leute und wird noch heute für performances wie z.b. das kunst und kultur festival benutzt, die akustik ist noch immer grandios

Irbid – now for the non touristy part

Die zweitgrößte stadt im land (750.000) hat touristisch recht wenig zu bieten, außer ein paar museen steht hier die yarmouk universität, eine elite uni des mittleren ostens.

Die stadt wirkt mehr lebendig als amman aber ich bleibe nur für eine nacht.

 

Ich habe mir ein auto gemietet und habe eric, den ich in amman wiedergetroffen hab in jerash abgesetzt und hisam mein freund aus berlin den ich am ersten tag hier kennegelernt habe, nehm ich mit zu seinen verwandten

Im lokalen restaurant gibt’s ein unschalgbares menüangebot, falafeln und coke für 1,15 dinar, so um die 1,30 eur

 

Die sonne steht tief

 

Eine typische jordanische seitengasse

 

Und ein charakteristisches bild auf dem land, leute stehen am strassenrand und autos parken wie es ihnen passt

 

Hisam’s onkel wohnt im jordan tal, nahe der israelischen grenze und wir sehen im morgenland die sonne untergehen

Ghassabs cave – deep in the mountains

 

Nach der touristischen hektik brauch ich ein wenig ruhe, die  finde  ich bei ghassab ein bedouine der in einer höhle in der gegend geboren wurde, ausfindig habe ich ihn wieder über couchsurfing gemacht, sein spruch war aber, bei mir gibt’s nur cavesurfing  πŸ˜‰

Er hat 18 jahre bei würzburg gelebt und kann gut deutsch, lebt in abgeschiedenheit und arbeitet als wanderführer, seine familie lebt in dem dorf um sayun, das die regierung errichtet hat um die bedouinen die wie  ihre vorfahren in petra lebten umzusiedeln und die stadt dem massentourismus zugänglich zu machen

Der sonnenuntergang über seinem tal

 

 

 

Seine höhle stammt noch aus der nabatäischen zeit und liegt mehr als 10 km von petra entfernt, sein großvater hat bereits hier gelebt und ghassab hat es auch wieder zu den wurzeln zurückgezogen

Die decke seiner höhle hat er passend dem nachthimmel angelehnt

 

Sein tal im morgenlicht

 

Die höhle mit tür (links) und sein steinhaus mit naturdach (rechts)

 

Der einzige bedounie mit dreadlocks weit und breit πŸ˜‰

 

Zufälligerweise waren auch noch 3 andere deutsche zu gast…

Er ist sehr offenherzig und wir kommen wunderbar miteinander klar und haben viele gesprächsthemen, vor allem als die anderen zu bett gehen…ein wunderbarer ort um die seele baumeln zu lassen

Petra – the anchient city

 

Die nabatäer, ein nomaden stamm aus west arabien siedelte sich im 6. jahrhundert vor christus in der gegend an. Sie waren organisierte händler und nutzten ihren reichtum um in den nächsten 500 jahren die stadt petra zu erbauen, sie diente als ihre hauptstadt

Unter könig arteas iv (8. v.chr – 40 n. chr) wohnten hier um die 30.000 menschen, unter ihnen schriftsteller (die nabatäer erschufen ihre eigene sprache, der vorläufer von arabisch), experten in hydraulik – diese erschufen den damm um den fluss zu stauen, sowie die wasserkanäle und zisternen um die stadt mit dem lebenselexir zu versorgen

Etwa 100 n. chr. Als sich die handelsrouten richtung meer verlagerten und petra somit umgangen wurde, erlangten die römer kontrolle über die stadt und erweiterten sie um die typischen merkmale wie bäder und lange strassen, mit religiöser bedeutung genannt cardo, geziert von säulen.

Im dritten jahrhundert wurde petra dann wieder hauptstadt, diesmal von der neugeschaffenen provinz palaestrina tertia.

Erdbeben in 363 und 551 zerstörten sehr viel in der stadt und so wurde sie zum vergessen außenposten,  einer “verlorenen stadt” die nur den lokalen bedouinen bekannt war und die ihre lokation nicht preisgeben wollten.

1812 beendete der junge schweizer jean louis burckhardt petras isolation, von nun an begannen immer mehr archäologen, schriftsteller, maler und reisende die alte stadt zu besuchen. Bis jetzt wurden über 800 stätten und über 500 gräber in der sich weit erstreckenden gegend identifiziert. ausgrabungen dauern allerdings bis heute an und einige geheimnisse liegen noch immer verborgen in den tiefen des erdreichs.

Petra diente auch in “indiana jones – der letzte kreuzzug” als kulisse.

Die große gruppe vom vortag zerschlägt sich bereits im über 1km langen canyon, dem siq, eine der hauptattraktionen, er schlängelt sich bergab, 200m wände links und rechts, teils nur 2 m breit wurde er durch ein erdbeben geschaffen.

 

 

Bis irgendwann der blick auf die schatzkammer zu erahnen ist

 

Und schließlich freigelegt wird. Sie ist über 40m hoch und über 30m breit

 

Ein ägyptischer pharao hat hier wohl seinen schatz deponiert, daher der name.

Nun biegt sich der siq nach rechts, führt an der strasse der fassaden vorbei und öffnet sich weiter, um die ecke erspäht man das theater 

 

Gegenüber liegen höhlen häuser

 

Und darüber, hoch oben im berg die königlichen gräber

 

Eric aus philadelphia und onnu aus stuttgart klettern mit mir die treppen zum hohen opferplatz hinauf, von hier haben wir einen super ausblick auf das weite tal

Nach westen

 

Und nach osten zu den königsgräbern

 

Sowie ins hinterland zu den 2 obelisken die aus dem stein gehauen und nicht darauf erbaut wurden, da bekommt man eine vorstellung in welchem großartigen maßstab hier gearbeitet wurde

 

Auf dem weg nach unten liegt der garten speisesaal, also hier soll früher mal ein garten gewesen sein, naja n bisschen grün ist noch zu erkennen πŸ˜‰

 

Und das grab eines römischen soldaten

 

Ebenso finden sich interessante steine auf dem weg

 

Eric und onnu meine mitstreiter und die esel die hier überall brav herumstehen

 

Wieder im tal angekommen erblicken wir die überreste des alten stadt zentrums, der bäder und tempel

 

Sowie den quasa al-bint, eine der wenigen frei stehenden gebäude in petra, in hingabe zu den göttern der nabatäer eine der wichtigsten tempel der stadt.

^

 

 

Von hier geht’s wieder treppauf, über 800 in stein gehauene treppen führen gen himmel

 

 

…zum kloster

 

 

Ähnlich designt wie die schatzkammer, nur größer (über 50m breit und 45m hoch)

Ein kleiner pfad führt weiter zu mehren aussichtspunkten

 

 

 

Wieder unten angekommen bahnen wir uns den weg durch das ehemalige stadttor das das handelszentrum vom religiösen zentrum trennte

 

 

 

Und werfen einen blick vom nahen auf die königlichen graber, hier das urnen grab

 

 

 

Die kamele haben genug davon die touristen zu schleppen und wenden sich lieben von der großartigen kulisse ab, einen hang zum fotogenen haben sie allerdings schon

 

Ich kanns mir aber nicht nehmen lassen und genieße wenigstens kurz den comfort

 

 

Zurück an der schatzkammer treffen wir auf tean und mareije und auf kinder die uns mal wieder postkarten verkaufen wollen

 

 

Das ist eben die schattenseite des tourismus, überall sind getränke- und trödelstände, one dinar, cheap price, half price sind die am meisten gehörten worte der bedouinen hier, kinder betteln nach wasser und keksen, ganz wie ihre vorfahren bestimmt der handel wieder das stadtbild, esel und kamelritte, am siq dann pferdekutschen und später pferde ritte werden angeboten um den fuß lahmen touristen auf die beine zu helfen, preise vervierfachen sich in dem gebiet, dieselaggregate tuckern auf den hängen und über den läden hängen wassertanks, was würden die nabatäer wohl denken?

Wadi musa & little petra – an introduction to the next big thing

Nach 2 stunden erreichen wir wadi musa, die stadt die durch den tourismus um petra entstanden ist, auf den ersten blick ein wenig wie amman auf den hügeln der gegend errichtet, nur eben viel kleiner und alles ist teuer hier, da die touristische hauptattraktion, die 2008 zu den 7 neuen weltwundern gewählt wurde, nur einen steiwurf entfernt liegt – petra, diesem geheimhiss werde ich morgen auf die spur gehen

 

Siq al-barrid (kalter canyon) oder auch umgangssprachlich “little petra” genannt, diente wohl als landwirtschaftliches zentrum, handels vorort und nachschublager für kamel caravanen auf dem weg nach petra.

Wir bekommen ne kleine gruppe im hostel zusammen, damit lohnt sich der besuch, da wir uns den bus teilen können
In dem kleinen canyon sind tempel, und speisesäle in stein gemeißelt

 

Die felsen sind sehr charakteristisch da immer wieder gesichter auftauchen

 

Nach einem sehr engen felsspalt öffnet sich der canyon und gibt den blick in ein wunderbares tal preis, bedouinen laden uns zum tee ein, nach ner weile laufen wir das tal entlang

 

Onnu aus stuttgart lässt es sich nicht nehmen nen berg zu erklimmen…er steht auf dem zweiten hügel von rechts

 

Ein wunderbarer einstieg in die gegend und eine tolle gruppe, wir entspannen im lauen abendwind mit blick auf die stadt

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