Shoemans Trail

The quest for liberation

Month: January 2011 (page 1 of 2)

taupo – skydive capital of the world

am größten see neuseelands, dem lake taupo liegt die gleichnamige kleine verschlafene stadt, die strassen sind recht leer, deshalbfragt man sich wo die ganzen touristen, die man abends in dem hostel trifft den tag über sind, ganz klar auf dem flughafen, skydiven.

schon verrückt aus 4,5 km höhe aus dem flugzeug zu springen und 1 minute freien fall zu erleben, mit 200 km/h auf den tief blauen see zu rasen, im hintergrund die tongario bergkulisse mit mt. doom aus herr der ringe, im vordergrund die stadt und die hügelige gegend herum, felder, wälder, alles ganz klein, wird aber immer größer, nachdem der fallschirm aufgeht stille, ruhe, einfach nur schön und der pure genuß – ohne worte

 

rotorua, uhhh that smell

ganz neuseeland ist geothermisch sehr aktiv, 1000de vulkane, heiße quellen, kleinere erdbeben, geysire, heiße strände, usw. sind nur ein paar an der oberfläche zu sehende phänomene, rotorua ist die stadt um sich davon ein bild zu machen. unter der stadt brodelt es förmlich, viele blubernde löcher und geysire kann man hier sehen, die stadt riecht sehr stark nach faulen eiern, ein hauch von schwefel, hell yeah! die leute leben damit und nutzen die energie zum heizen oder zum kochen, ich habs da aber nicht so lang ausgehalten, wollte frei atmen 😉

 

lake rotorua, maketu – learning the haka

weiter gings über den lake rotorua nach maketu um maori kultur hautnah zu erleben

 

so sieht der see bei rotorua aus

und so der sonnenuntergang an der ostküste der bay of plenty bei maketu

nachdem die sonne untergagangen ist sind wir auf einen maori stamm getroffen, nach anfänglicher kriegserklärung hatten wir späer aber spaß 😉

 

ich hab sogar jetzt noch blaue oberschenkel und ne zerkratzte brust vom lernen des haka, dem kriegstanz der maori, der aber auch zum willkommenheißen genutzt werden kann

naja nicht ganz perfekt aber schaut mal hier, darcy hats auf seinem blog hochgeladen:

http://darcynz.blogspot.com/2011/01/haka.html

waitomo caves

in der gegend um waitomo gibt es über 1000 höhlen 20 davon sind für den tourismus erschlossen, manche mit wasserläufen, manche ohne, manche groß und klimatisiert, manche kleiner, mit glühwürmchen oder ohne, alles was der herz begehrt

ich hab mich für die nasse abseil variante entschieden

großartiges erlebniss, wasserfälle herunterzuklettern und die ruhe und bizarrheit der höhle zu erkunden

raglan, surfing is coming home

raglan das surfparadies an der tasman sea, genauer manu bay, großartige lodge, nette leute, natur pur und perfekte wellen

 

ich habs mir nicht nehmen lassen auch mal aufs board zu steigen…

 

surfen besteht zu 80% aus paddeln und zu 20% aus wellenreiten, oder den versuch auf dem brett zu stehen, wenn mans dann mal geschafft hat ist es ein großartiges gefühl, keep on practising 😉

coromandel peninsula

viele dinge passiert in der letzten zeit, erstmal war ich auf der coromandel halbinsel, sehr schick und dient als urlaubsdomizil für viele aucklander, weil schnell per fähre zu erreichen und nicht so touristisch erschlossen.

 

das ist die aussicht vom start des weges zur cathedral grov, einer natürlich entstandenen felsenhöhle

 

so sieht der strand da aus

ein weiteres interessantes naturphänomen ist ganz in der nähe der felsenhöhle, hot water beach, durch einen magma strom 2 km unter der oberfläche wird der strand bei hahei an einer bestimmten stelle zum pilgerort tausender touristen, bewaffnet mit schaufeln graben sie löcher in dern strand und setzen sich rein, warum? ganz einfach warmes grundwasser. eine riesengroße badewanne

 

fühlt sich aber sehr gut an am strand im warmen bis heißen wasser zu liegen, zur abkühlung springt man einfach in den erfrischenden pazifik…

 

und so sieht dann die andere hälfte des strandes aus…

das hier soll einer der 12 besten strände der welt sein, man braucht 30 minuten um dahin zu gelangen und muss über viele steine klettern, zur weihnachtszeit blühen alle bäume und erleuchten somit den strand

die coromandel region ist sehr hügelig und grün, das liegt an dem vielen regen in der gegend, ist aber wunderbar anzuschaun

 

und alle anderen strände sind einfach nur zum in die luft springen

 

northland countryside

hier noch ein paar bilder der landschaft des nordens

 

yeah, die rainbow falls, an dem tag nur …falls, ohne rainbow

ach jaaa

kultur: waitangi treety ground

anfang der woche gabs ein bisschen kultur, waitangi ist der ort an dem der vertrag zwischen den engländern und den maori 1840 unterzeichnet wurde und neuseeland somit zum british empire gehörte, 5 jahre später wurde die unabhängigkeitserklärung unterzeichnet.

genau an dieser stelle wurde der vertrag unterzeichnet

 

meine reisepartnerin für den tag: kat aus london

 

hier die große halle, in der die holzpanele aller maori stämme versammelt sind, sogar die muster und die deckenbemalung haben eine bedeutung

die ureinwohner aotearoa’s wie neuseeland in maori heißt kamen damals mit riesigen kanus

dieses foto ist im dachstuhl des ältesten steinhauses in neuseeland (1819) entstanden

 

kauri forest

am 15. januar ging zum kauri wald, die bäume sind riesig und um die 2000 jahre alt, der wald an sich ist wild und wunderschön

 

hier meine zwei begleiter matt und sean, cheers guys!

 

und das sind die riesen bäume

 

 

 

90 mile beach, cape reinga

am 14.1. war ich am 90 mile beach, die haben sich damals beim messen vertan, sind nur 100km strand, trotzdem beeindruckend, und man kann mit dem auto am strand fahren, sollte nur die gezeiten im auge behalten

 

und hier noch eins vom strand

 

auf den 100 km ist nichts, keine stadt, kein kiosk aber plötzlich wie aus dem nichts erscheinen riesige sanddünen, die kann man mit nem surfbrett runterrasen

 

ca. 200m hoch und verdammt steil, ich hab 10 min gebraucht um da hoch zu eiern

 

nachdem der sand überall am körper war, auch an stellen wo man keinen sand haben möchte gings weiter zum nördlichsten punkt neuseelands, dem cape

 

hier treffen die tasmanische see und der pazifik aufeinander, außerdem ist dies ein heiliger ort für die maori, es gibt einen baum auf einer kleinen insel, durch den wandern die seelen in die unterwelt

 

um den sand vom dünensurfen loszuwerden, sucht man sich einfach nen schönen strand

 

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