Shoemans Trail

The quest for liberation

Month: March 2011

mirror lake – lake matheson

durch die windgeschütze lage ein perfekter spiegel, wenn es wolkenfrei ist würde hier sogar mt. cook im spiegel zu sehen sein, aber wolken sehen doch auch toll im spiegel aus

franz josef glacier day trip

einzigartig auf derwelt das gletscher so nah am ozean zu finden sind, das kommt durch das spezielle klima, die heiße luft aus australien und die southern alps in nz.spektakulär sind die ausblicke und die eisformationen, franz josef ist der dritt größte gletscher und touristisch erschlossen, der tagestrip war sehr spannend aber wenn es wirklich interessant wird, schlägt der guide stufen ins eis, gletscherspalten wollte er auch nicht zeigen, sei zu gefährlich…

der teil des gletschers den man sieht ist verschwindend gering, über dem berg ist er kreisrund geformt, alles überschüssige eis wird ins tal gedrückt und bildet die zunge, die ich heute ca. bis zur hälfte erkunde

ein schöner tag, früh um 8, der gletscher ruft, bewaffnet mit spikes geht es los

die eiskletterer machen sich auch schon fertig

 

…währenddessen durchwandern wir halfpipe artige täler aus eis

und wenn der guide mal wegschaut… bin ich schnell zur gletscherspalte, yeah!

unser endziel, yeehaaa

zurück gehts durch gletscherspalten hindurch

um mal ne relation zu bekommen…schon riseg die eismassen, man fühlt sich ziemlich klein wenn man einen tag im eis unterwegs ist und vor allem wurde es immer kälter 😉

westcoast

die westküste ist meist regnerisch da die wolken an den southern alps hängen bleiben, am meisten regen allerdings gibts im fjordland.

die küstenlinien im westen sind rau, baden empfiehlt sich nicht, es gibt viele starke strömungen, außerdem ist das wasser ziemlich kalt

hier ne interessante brücke, one lane wie so oft und für autos und züge gebaut, unglaublich

ein typischer strand der westküste, hokitika

 

 

anderes interessantes naturphänomen, pancake rocks, durch erosion und das wasser wurden diese felsen so geformt das sie aussehen wie übereinander gestapelte pfannkuchen, wenn dann auch noch hohe wellen auf die formationen treffen wird das wasser durch blowholes nach oben gedrückt und geysierartig als fontäne meterhoch in die luft geworfen, bai mir hats geregnet und die see war ruhig

n typischer west coast strand

abel tasman coast track

yeah einer der great walks stand an, 4 tage berg auf berg ab, vorbei an großartigen buchten und stränden, durch bush über stock und stein und das überqueren mehrerer flüsse sollte das highlight darstellen

1. tag start um 11h in marahau
der track fängt langsam an und schlängelt sich am strand entlang immer wieder gewährt er einsichten auf div buchten

 

watering cove gefiehl mir schon sehr, ein paar kanuten auch…

mein endziel nach 13km war te pukatea bay, ein kleiner zeltplatz in einer kleinen bucht, malerisch und einfach nur herrlich!
endlich den rucksack absetzen, yeah!

2. tag te pukatea nach medlands beach, sollte die längste etappe mit über 15 tageskilometern werden, denn es gibt immer seitentracks die zu aussichtspunkten oder wasserfällen und stromschnellen führen, nehm ich natürlich alle mit 😉
außerdem gibt es einige buchten die man nur bei ebbe überqueren kann und da ich spät dran war musste ich außen lang über die hügel…
dafür aber hatt ich nen perfekten sonnenaufgang mitten in der bucht, genau das richtige nach ner fröstlichen nacht im zelt

einmal planschen denn ich hatte gegen 11h die bucht für mich allein,yeah! und dann mal los, nach 5 min hatt ich dann den ausblick auf meinen schlafplatz

weiter über den pitthead, von hier gibts wunderbare aussichten auf die anchorage bay

mittagspause in der torrent bay

durch den bush über hängebrücken

und mit aussichten auf perfekte strände

und buchten wie die sandfly bay (der name ist programm, die lästigen blutsauger scheinen nur auf einen zu warten)

…sollte sich die etappe langsam dem ende neigen, medlands beach, mein camp – nicht ganz so schick wie te pukatea und viel mehr sandfliegen, dafür ein perfekter sternenhimmel, schon beeindruckend wieviele lichtpunkte man hier im himmel sieht, neue sternbilder und die milchstrasse sieht auch anders aus, sogar der mond steht kopf 😉

3. tag flussüberquerungen
hab mich um 6.34 auf den weg gemacht um die erste überquerung des flusses noch zu schaffen, denn ebbe war um 6.34 und ich kann die überquerung bis zu 3 stunden nach ebbe durchziehen, hab aber noch ca. 2 stunden fussmarsch vor mir, es ist dunkel, ich bin mit taschenlampe allein unterwegs im bush, komisches gefühl.
und klar nehm ich die überquerung der barks bay mit, wenn schon denn schon, mhh aber wo ist der track, ach dort, mhh und warum ist der fluss so tief?, hilft nichts bis zu den knien steh ich im wasser – jetzt bin ich wirklich wach 😉
weiter gehts bergauf und nach ner stunde ging die sonne auf

es wird wärmer, gut!

und durch die bäume kann ich schon meine nächste crossing sehen, onetahuti-bay

der fluss war nicht so tief und die überquerung klappte problemlos

jetzt erstmal frühstücken und es ruhig angehen lassen, hab schon die hälfte des weges für den tag geschafft und es ist erst 9h die letzte crossing kann ich frühestens um 17 uhr machen, also entspannen am strand des awaroa inlets, yeah!

mit tarp als sonnenschutz kann mans am menschenleeren strand schon aushalten 😉
vor allem wenn ein kreisrunder regenbogen um die sonne herum auftaucht, sowas hab ich noch nie gesehen..

4 stunden später hab ich mich langsam auf den weg gemacht, leider ist der teil des tracks den ich zum strand eingeschlagen hab inoffiziell und um zur offiziellen hütte und zum start der nächsten überquerung zu kommen muss man durch einen weiteren fluss, dieser war aber 50 m breit und keine ahnung wie tief, also einmal den ganzen weg zurück und rauf aufn berg, prima!
hat sich aber gelohnt, der sky track gibt schicke ausblicke auf das inlet des awaroa flusses preis

so jetzt aber mal zack zack zur hütte und durch die kilometer weite öffnung des flusses, ich laufe 30 minuten in dieser bucht, schon sehr interessant, gut das gleich ebbe ist, sonst wäre das unmöglich!

…hätt ich auch die letzte crossing gemeistert, jetzt nichts wie auf zum camp waiharakeke bay

ein sehr schicker zeltplatz, mit waser toilette, feuerstelle, wir sind zu 8 an dem abend und heizen natürlich ein, holz gibts genug am strand

4. tag, der entspannteste tag steht an, sind nur knapp 2 stunden zu laufen heute, der offizielle endpunkt des tracks totaranui liegt hinter dem nächsten berg
aber ich hab noch zeit bis mich das aqua taxi abholt und nach marahau zurück bringt, also nehm ich den nächsten strand anapai beach mit ist nur ne stunde zu laufen, herrlich hier

hab ne stunde zum entspannen am strand dann muss ich zurück, das taxi wartet…
und ich muss doch auf das taxi warten, aber der totaranui beach ist auch sehr fotogen

mit 50 mp/h steuert der fahrer alle buchten an und schaut nach möglichen passagieren, ich bin der einzige der zugestiegen ist, dementsprechend gibt er gas 😉

nach 90 min und dem herrlichen anblick der buchten und strände vom wasser bin ich wieder am start angekommen
herrlich die farben wenn die sonne untergeht!

und gönne mir eine cabin mit richtigem bett für die nacht, das bier im park cafe schmeckt auch hervorragend 😉

farmyard classics

mit dabei beim woofen auf bills farm, caley ne musikerin aus den staaten.
hier die aussicht vom garten

und hier in die andere richtung

ist schon schick in so ner gegend zu ackern…abends gabs viel musik, piano, gitarre, gesang, mundharmonika, 2 mal warn wir zur open mic session und bills hund pete sorgte immer dafür das uns nicht langweilig wird

am letzten tag haben wir noch gemeinsam die wainui falls besichtigt, ein netter tagestrip mit bush walks und ner abgefahrenen hängebrücke die nur eine person für die überquerung trägt

der wasserfall selbst ist natürlich auch eindrucksvoll

wwoofing pt. 2

bin nach dem festival zu ner anderen farm gewechselt, hier hab ich grundsätzlich die 1km lange anfahrt zum haus von distelartigen gewächsen befreit, unkraut gerupft, salat, zwiebeln und möhren gesäht und auf dem riesen 63 acre großen grundstück entspannt und eine nette zeit mit bill dem besitzer gehabt

einer von bills bächen, der nach einer nacht regen mit wasser geflutet mehrere kleine wasserfälle hervorzaubert

dieser bach treibt auch die hydro station an die dafür sorgt das das gebäud mit energie versorgt wird, ziemlich beeindruckend die anlage, wasser kommt auf ner quelle und schmeckt sehr lecker

der ausblick von seinem haus bei sonnenaufgang

chunckalicios festival

letztes wochenende war ich auf nem festival in einem tal mit nem kleinen fluss und bademöglichkeit, ca. 100 leute, die musikrichtungen reichten von d’n’d über dubstep, techno, glitch, trance zu breaks, war sehr angenehm, bis auf die sandfliegen, kleine fruchtfliegenartige insekten die beißen und die wunde krabbelt höllisch – man sollte nicht kratzen, das gefühl hält aber ca. 3-4 tage an, und fühlt sich unangenehmen als ein mückenstich an…das ganze tal war voll von den fiechern 😉

das chai zelt und ein paar autos am “zeltplatz” des festivals

die stage

ja, mr. fire

der fluss und das tal

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