Shoemans Trail

The quest for liberation

Month: March 2012 (page 2 of 2)

Córdoba – Meet the sierra

weiter gings mit nem super bus bei dem man die sitzfläche fast zu nem bett umfunktionieren konnte nach córdoba, hier traf ich mich mit santiago den ich in neuseeland kennengelernt hatte. er zeigt mir seine provinz, die stadt ist mit 1,3 mio enwohnern die zweit grösste argentiniens und hat auch wieder schicke bauwerke zu bieten

die kathedrale am zentralen platz

der Ecipsa Tower

oder die Los Capuchinos Kirche

hier von innen

nach dem stadtbummel fahren wir aufs land in die sierra, berge.

die gegend erinnert an die cowboy filme, oder gauchos, wie die cowboys hier heissen, auf dem berg angekommen, gibts typisch argentiniesches essen, ein eintopf der zu festlichen anlässen bereitet wird und ein milanese – schnitzelartiges rindfleisch. hier sehen wir auch einen condor, ein reisen geier der in den anden heimisch ist

um dne eindruck zu bekommen, sieht ungefähr so aus der vogel

die gegend wirkt teil echt surreal aber es fühlt sich grossartig an wieder in der natur zu sein nach dem vielen stadtjungle der letzten zeit

mucho gusto

Buenos Aires – San Telmo

in san telmo eine alten stadtteil mit wenig hochhäusern findet jeden sonntag der antik trödelmarkt statt

jede menge touristen schlängeln sich durch die enge strasse auf der suche nach andenken und es gibt so gut wie alles zu kaufen, münzen, gläser, maté behälter, stoffe, t-shirts, kuriositäten, tango musik, pi pa po, an ner seitengasse ein platz mit grill, dem sog. asado, klar probier ich mal n stück fleisch – geht so, da wars in brasilien besser, aber die haben lustige würste die sie im brötchen zerquetschen, nächstes mal…

ich kaufe nichts auf dem markt, bin aber satt 😉

Buenos Aires – European flair

buenos aires die hauptstadt argentiniens sieht von oben wie ein gitternetz aus, lange gerade strassen und rieeesig, 13 mio menschen leben hier, das nach sao paulo grösste ballungsgebiet südamerikas, auf der karte sieht es aus als ob die stadt am meer liegt, das täuscht, es ist das mündungsdelta der rio de la plata, und in der braunen suppe will keiner baden, der stadt ist 300km weit entfernt, die stadt ist flach, kein berge weit und breit und sehr europäisch. hab nen couchsurfing platz gefunden und andrés ein gebürtiger equadorianer führt mich abend herum, am nächsten tag gibts erstmal maté mit seinem mitbewohner robin (schotte) zu trinken

ein tee der auf besondere art mit metallstrohhalm an dem sich ein filter befindet getrunken wird, die ersten züge recht stark, je mehr wasser nachgeschüttet wird desto besser kommt der geschmack zur geltung, ist aber gewöhnungssache, jedenfalls sind wir wach und ich kann in den tag starten, fahr mit der subte – der ubahn – ins zentrum

hier gibts viele strassen”händler” die mit …cambio cambio…rufen locken und geld tasuchen wollen, nee ich geh lieber zum automaten jungs danke…

die mit 140m wohl breiteste strasse südamerikas, die avenida 9 de julio mit bis zu 7 spuren pro richtung und 2 weiteren kleineren 3 spurigen strassen parallel, die bei übergängen durch verkehrsinseln und grünstreifen getrennt sind (man schafft es nicht sie mit einem mal komplett zu überqueren) erinnert an den unabhängigkeitstag 1816.

für den bau der hauptverkehrsader wurde ein ganzer häuserblock abgerissen, an der stelle an der ne kirche stand wurde 1936 der 67m hohe obelisk zum 400 jährigem stadtjubiläum errichtet

hier noch n paar weitere eindrücke der stadt

Rio – Football fever – The Carioca Cup

das berühmte Maracanã stadion ist geschlossen wegen renovierung für den FIFA Confederations Cup 2013, die fussballweltmeisterschaft in brasilien 2014, die Copa America 2015 die Olympischen Sommerspiele2016 und die Paralympics.
als es zur fussballweltmeisterschaft 1950 gebaut wurde, fasste es 200.000 menschen, die renovierungsarbiten abgeschlossen sind werden 85.000 menschen platz finden…
in der ersten brasilianischen liga spielen allein 4 clubs aus rio, flamengo, vasco da gama, fluminense und botafogo, in der stadt gibts mehr als 10 clubs und gerade ist stadtmeisterschaft angesagt, das viertel in dem ich wohneist start fluminense unterwandert, das trikot bekomm ich von sören geliehen und auf gehts aufs erste spiel gegen bangu im stadion von vasco da gama

eher kleines stadion, mittelmäßig besucht – stimmung ok, fussball spiel grandios, die tricksen echt sehr oft auf dem rasen und die pässe kommen an, meist 😉

flminense gewinnt eindeutig mit 3:1 und ist ne rude weiter, später kegeln sie sogar noch flamengo und botafogo aus dem cup und stehen gegen vasco da gama im finale, klar geh ich wieder hin.

diesmal im estadio engenhao, gebaut 2007, fasst knapp 60.000 und wird für die olympischen spiele herhalten…

das spiel erstklassisch, sambazauber auf dem feld und auf den rängen, ein einmaliges erlebniss

die fans und wirklich die komplette ostseite singt mit, die trommler heizen ein, fahnen wehen, die leute stehen meist und fiebern mit, dagegen die vasco fans recht zurückhaltend und ruhig,m hh haben wohl zuviel geraucht

fluminense dominiert auch hier und beendet diesen brasilianischen fussballzauber mit nem endergebniss von 3:1, damit stadt champion! YEAH!

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